top of page
Logo Wertvollfamilie

Trennung: Wie sage ich es meinem Kind, dass wir uns trennen?

Die Frage, die dich nachts wachhält


Du liegst im Bett, der Kopf dreht sich und irgendwann taucht sie wieder auf, diese eine Frage: Wie erkläre ich meinem Kind die Trennung? Wie, ohne dass es ihm den Boden unter den Füßen wegzieht und es komplett traumatisiert wird. WIE?


Wenn Eltern sich trennen, gehört das Gespräch mit dem Kind zu den schwersten Momenten überhaupt. Viele fragen sich: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Welche Worte helfen? Was sollte ich vermeiden? Genau darum geht es in diesem Artikel.


Wenn du gerade in dieser Phase steckst, kenn ich das. Nicht nur aus unzähligen Beratungsgesprächen, sondern auch aus eigener Erfahrung. Ich weiß noch sehr genau wie es sich angefühlt hat udn was für Ängste und Sorgen ich davor hatte. Und ich sag dir gleich vorweg: Diese Frage ist nicht banal, auch wenn sie sich manchmal so klein anfühlt neben all den anderen Dingen, die gerade auf dich einprasseln. Sie ist der Kern von allem, was danach kommt.


Es geht nie nur um die eine Frage


Titel vom Text plus Autorin die lächelnd die Hand zum Titel hält

Wie sage ich es meinem Kind, das klingt erstmal nach einem einzigen Satz, den man sich zurechtlegt und dann sagt. So einfach ist es aber leider nicht, und das weißt du wahrscheinlich längst. Denn hinter dieser einen Frage stecken ganz viele kleine.

Wann ist der richtige Moment für das Gespräch? Gibt es den überhaupt, oder wartest du auf einen Zeitpunkt, der nie ganz richtig sein wird?

Wie beantwortest du das Warum, ohne dein Kind mit Erwachsenenthemen zu überfordern, die eigentlich nicht in seinen Kopf gehören?

Und woran erkennst du, dass dein Kind gerade an seine (emotionalen Belastungs)Grenzen kommt, bevor es dir das überhaupt in Worten sagen kann?


Genau das macht diesen Moment so schwer.

Du sollst gleichzeitig ehrlich sein und schützen. Erklären und trotzdem nicht zu viel erklären. Präsent sein für die Reaktion deines Kindes, während dein eigenes Innerstes vielleicht selbst noch im Ausnahmezustand ist. Uff. Kein Wunder, dass diese Frage einen nicht loslässt.


Warum das Gespräch mehr Gewicht hat, als man denkt


Ich will dir hier nichts vormachen: Ein Gespräch, das gut vorbereitet und einfühlsam geführt wird, legt den Grundstein dafür, wie dein Kind diese Veränderung emotional verarbeitet. Und ein Gespräch, das aus reiner Überforderung heraus geführt wird, weil gerade alles zu viel ist, hinterlässt oft Fragen, Unsicherheiten und manchmal sogar Ängste, die sich erst viel später zeigen. Vielleicht Monate danach, in einem ganz anderen Zusammenhang, und dann fragt man sich, woher das jetzt kommt.


Das heißt jetzt nicht, dass du es perfekt machen musst. Es gibt kein perfektes Gespräch. Aber es gibt einen Unterschied zwischen einem Gespräch, das aus Klarheit und Zuwendung heraus geführt wird, und einem, das aus Panik entsteht. Und diesen Unterschied kannst du beeinflussen, wenn du weißt, worauf es ankommt.



Und genau deswegen begleite ich Eltern auf diesem Weg. Weil so eine Beratung und begleitung über mehrere Wochen aber nicht immer für jeden machbar und möglich ist, war es mir extrem wichtig, trotzdem eine Möglichkeit zu schaffen.

Eine Möglichkeit, die dir in dieser herausfordernden Situation schon etwas Orientierung gibt und du mehr Sicherheit bekommst um in dieses Gespräch zu gehen. Ich beantworte dir in meinem 75min Online-Kurs genau diese Fragen nach dem "Wie, Wann und Was erzählen und Worauf achten" und auch noch mehr:


Inhaltsangabe des Kurses
Ein kleiner Einblick in den Inhalt


Woran du merkst, dass dein Kind gerade überfordert ist


Das ist der Teil, den viele Eltern am meisten umtreibt, und zu Recht. Kinder sagen nicht immer mit Worten, dass es ihnen zu viel wird. Manchmal ziehen sie sich zurück, manchmal werden sie plötzlich albern oder wechseln abrupt das Thema, manchmal reagieren sie körperlich, mit Bauchweh oder Unruhe, ohne dass ihnen selbst klar ist, warum.


Diese Signale zu erkennen, mitten im Gespräch, während man selbst emotional gefordert ist, ist keine Kleinigkeit. Es braucht nicht nur Wissen darüber, wie Kinder in solchen Situationen reagieren, sondern auch ein bisschen Übung darin, in dem Moment ruhig genug zu bleiben, um überhaupt hinschauen zu können. Und genau das ist etwas, das man sich vorher zurechtlegen kann. Nicht als starres Skript, sondern als innere Sicherheit, die dir hilft, flexibel zu bleiben, wenn dein Kind anders reagiert, als du gedacht hast.



Du musst das nicht allein herausfinden


Vielleicht steht dieses Gespräch bei euch noch bevor. Vielleicht habt ihr es schon geführt, und du fragst dich seitdem immer wieder, ob es gut gelaufen ist, ob du zu viel oder zu wenig gesagt hast. Beides ist völlig normal, und beides ist ein guter Grund, sich Klarheit zu holen.


Genau für diese Situationen habe ich meinen ersten Online-Kurs entwickelt, "Trennung – wie sage ich es meinem Kind". Darin gehe ich ausführlich auf all diese Fragen ein: den richtigen Moment, den Umgang mit dem Warum, und wie du erkennst, wann dein Kind an seine Grenzen kommt, plus was du dann konkret tun kannst.

Du findest ihn ab sofort HIER.


(Nicht erschrecken, der Link führt zu einer anderen Seite, da ich das hier nicht in meiner Website mit integrieren kann)


Titel Folie vom Kurs

Aber, und das ist mir wichtig zu sagen: Nicht jede Situation lässt sich mit einem Kurs allein auffangen. Manchmal braucht es einen Blick von außen auf genau eure Situation, mit euren ganz eigenen Vorgeschichten und Dynamiken. Wenn du merkst, dass du für euch noch mehr brauchst als Orientierung von der Stange, dann lass uns sprechen. Buch dir ein Beratungsgespräch, und wir schauen gemeinsam, wie dieses Gespräch mit deinem Kind zu einem Moment werden kann, der euch beiden Halt gibt, statt euch weiter zu verunsichern.



Bis bald, Sandy




 
 
 

Kommentare


bottom of page